Astrid Freudenstein bedankt sich für die Unterstützung

Der Regensburger Bundestagsabgeordneten Dr. Astrid Freudenstein bleibt eine zweite Legislaturperiode im Deutschen Bundestag verwehrt. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wird die CSU 46 Abgeordnete aus Bayern nach Berlin entsenden, das sind alle Direktkandidaten. Freudenstein wäre Nummer 48 – sie hat ebenso wie Spitzenkandidat Joachim Hermann kein Mandat erlangt. Sie wäre nun theoretisch zweite Nachrückerin, falls Abgeordnete der CSU während der kommenden Legislaturperiode aus dem Parlament ausscheiden.

„Ich wusste, dass es eng wird und hatte immer auch mit einem Ausscheiden gerechnet. Ich hätte meine Arbeit im Bundestag natürlich gerne fortgesetzt. Ich habe mich gern für die Menschen hier in Regensburg eingesetzt, in Berlin hat mir die Sozial- und Kulturpolitik wirklich Freude bereitet“, so Dr. Astrid Freudenstein und weiter: „Ich bedanke mich bei allen, die mich unterstützt haben. Ich hatte das Gefühl, dass ich bei den Menschen hier in der Region Rückhalt für meine Arbeit hatte“, so Freudenstein.

Astrid FreudensteinAstrid Freudenstein hatte 2009 zum ersten Mal für den Deutschen Bundestag kandidiert, damals blieb die Kandidatur über die Landesliste ebenso ohne Erfolg wie diesmal. 2013 war sie dann ins Parlament eingezogen, wo sie Mitglied in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales sowie für Kultur und Medien war. Sie hat unter anderem den sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A3 in der Region Regensburg fixiert. Astrid Freudenstein ist seit 2008 auch Stadträtin in Regensburg. Bis zur Konstituierung des neuen Parlaments Ende Oktober bleibt sie Abgeordnete. Danach stehen ihr nach vier Parlamentsjahren vier Monate Übergangszeit zu. Zu ihren weiteren beruflichen und politischen Plänen will sich die 43-jährige nicht äußern. Bis zu ihrem Einzug in den Deutschen Bundestag vor vier Jahren unterrichtete Dr. Astrid Freudenstein als Akademische Rätin am Lehrstuhl für Medienwissenschaft der Universität Regensburg.

Den Wahlabend verbrachte Astrid Freudenstein zuhause in Regensburg. „Es war ja schon bei der ersten Prognose um 18 Uhr alles klar. Insofern verlief der Rest des Abends für mich nicht mehr sehr spannend“, erzählt Freudenstein. „Ich habe am Abend mit ein paar Freunden sowie mit meinen Mitarbeitern in Berlin und in Regensburg telefoniert“, so Freudenstein. Und weiter: „Es geht mir gut – ich freue mich auch auf das, was jetzt kommt.“

2017-09-25T09:25:16+00:00 25.09.2017|